Redaktionsbüro Smarte Zeitung
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Aktuelles / News

... auch Start-Punkte für ausführlichere Artikel


 

Der Bayerische Ministerpräsident hat am 10. Juli 2020 via Twitter eine Wendung der bayerischen Politik näher hin zu den Erneuerbaren Energien angekündigt: "Wir wollen das Top-Sonnenland werden. Wir starten die größte Solar-Offensive, die Bayern je hatte. Auf allen Neubauten in Bayern soll es künftig Photovoltaik geben. Das bringt Schwung für die Energiewende und trägt zum Klimaschutz bei."

Der Bundesverband WindEnergie begrüßte das Vorhaben in einer Antwort auf dem Sozialen Netzwerk, forderte Söder aber zugleich auf, dass Bayern die Windenergie nicht weiter "blockiere". Bayern könne "ein richtiges Energiewendeland werden" , wenn es "endlich" die 10H-Reglung fallen lasse.

Offen ist die Frage, ob es künftig auch für die Besitzer von Bestandsbauten in Bayern staatlicherseits leichter werden soll, Photovoltaikanlagen zu installieren.

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge, die Bundesregierung aufgefordert, den Eigenverbrauch von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen deutlich attraktiver zu gestalten. Für Neuanlagen bis 1 MW sollte für den Eigenverbrauch künftig keine EEG-Umlage mehr anfallen.

Zudem forderte der Bayerische Energieminister, "endlich" eine Nachfolgeregelung für die Förderung der Erneuerbaren Energien zu liefern. Aiwanger: „Die ersten Förderungen laufen zum Jahresende nach 20 Jahren aus. Die Menschen brauchen Planungssicherheit. Ohne eine Nachfolgelösung der EEG-Förderung werden wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien die Dynamik verlieren. Das darf nicht sein. Wir wollen noch mehr für die Energiewende tun. Dafür müssten aber auch die bundesweiten Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden. Hier muss sich Berlin endlich bewegen."


Keine Einladung zur Wiesn 2020

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder brachte bei der Pressekonferenz am 21. April 2020 die Gründe für die disjährige Nicht-Einladung zum Oktoberfest auf den Punkt: „Ein Bierzelt lebt davon, keinen Abstand zu halten."

Kein Abstand, keine Maske, ohne Impfstoff - undenkbar.

In seiner Aufzählung sagte Söder: "Ein Bierzelt lebt von der Nähe. Ein Bierzelt lebt davon, dass etwas getrunken wird. Ein Bierzelt lebt davon, dass gesungen wird."

In den Zelten und auf den Straßen der Theresienwiese seien weder das Tragen von Masken noch Abstand als Schutzmaßnahmen gegen Ansteckungen mit Covid-19 durchzusetzen. Darin war sich der Ministerpräsident mit dem Münchner Stadtoberhaupt Dieter Reiter einig.

Der Münchner Oberbürgermeister, der normalerweise als Veranstalter zum Oktoberfest nach München einlädt, sprach von einem "emotional und ökonomisch schwierigen Moment für die Stadt".

Etwa zwei Millionen Menschen aus der ganzen Welt kommen seit mehr als 200 Jahren fast jedes Jahr im September nach München, um gemeinsam zu feiern und zu schunkeln. Ein erheblicher Wirtschafts- und Werbefaktor für die bayerische Landeshauptstadt.

Schlimmer als der Ausfall und seine ökonomischen Folgen wären jedoch ein erneutes Einschleppen und Ausbreiten des Corona-Virus' über die Wiesn, betonten OB und Minsterpräsident.

Schadenersatzansprüche für die vielen Schausteller und anderen Beschäftigten stünden nicht zur Debatte, da es sich um keine "Absage" handele. München lade heuer schlicht nicht zur Wiesn ein.

Ein Trost für die Gastronomie: Eventuell geht ab Pfingsten für sie wieder ein wenig mehr in Bayern. Mit gebotener Vorsicht und Abstand.



Sonderfonds des Landes Bayern in der Corona-Krise

"Bayerische Firmen sollen bayerische Firmen bleiben können". Der bayerische Finanzminister Albert Füracker rechtfertigt am 21. April 2020 den geplanten "Sonderfonds" für Unternehmen damit, dass der Zugriff aus anderen Ländern gebremst werden soll. Der Sonderfonds in Form von Krediten und befristeten Eigenbeteiligungen des Staates soll durch den Landtag kontrolliert werden.



Rückzug ins Zuhause und in die digitale Kommunikation - dazu  eine

historische Rede in außergewöhnlichen Zeiten (Originalwortlaut)

Ansprache zur aktuellen Lage aufgrund des Coronavirus         

von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 18. März 2020

über Hörfunk und Fernsehen:        


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,


das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialem Miteinander ‒ all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor. Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: Uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht. Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern: Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird. Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen. Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt. Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann. Zur Epidemie ‒ und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert-Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff. Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann, aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken, bestmöglich versorgt werden können. Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Corona-Infektion erleiden. Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern das sind ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zuallererst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür. Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir ‒ das ist existenziell ‒ auf eines setzen: das öffentliche Leben, soweit es geht, herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren. Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren. Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können. Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab. Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden ‒ aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten. Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft. Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern ‒ und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren. Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen. Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leer geräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch. Lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich "den Laden am Laufen" halten. Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden ‒ und das sind wir selbst. So, wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zuallererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung. Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer, aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können. Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: Wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind. Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge. Der gut gemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen. Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen. Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind. Wir alle müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen. Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist. Dies ist eine dynamische Situation und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären. Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen. Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen. Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen. Diese Situation ist ernst und sie ist offen. Das heißt: Es wird ‒ nicht nur, aber auch ‒ davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt. Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an. Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.

(Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)       

 





News        Technik


Künstliche Intelligenz  wird Begleiter im Alltag

"Die gute Nachricht: Mehr Menschen beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz, nur noch fünf Prozent sagen, dass sie noch nie etwas davon gehört hätten", so der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Achim Berg, am 28. September 2020, wenige Stunden, bevor die Enquetekommission "Künstliche Intelligenz" ihren Abschlussbericht vorlegte.  Dass fast 70 Prozent der Befragten KI nicht mehr als Gefahr sähen - 2017 waren es erst 47 Prozent - sieht der Verbandschef als "großen Erfolg der Kommunikation des Themas in den letzten Jahren".

Der Digitalverband nahm die Öffentliche Aussprache zum Anlass, die Menschen in einer repräsentativen Umfrage mit 1004 Bundesbürgern zu befragen, wie weit KI in ihrem Alltag angekommen sei.

Das zunehmende Wissen über KI dürfte - Berg zufolge - auch damit zusammenhängen, dass bereits heute eine große Mehrheit im Alltag KI-Anwendungen nutze. An der Spitze stünden dabei Textvorschläge beim Nachrichtenschreiben (68 Prozent), Routenvorschläge bei der Navigation (62 Prozent) und Sprachassistenten auf dem Smartphone (60 Prozent). Aber auch Titelempfehlungen beim Streaming (44 Prozent), automatische Übersetzungen (42 Prozent), Fahrassistenzsysteme im Auto (39 Prozent) oder Kaufempfehlungen in Online-Shops (34 Prozent) würden bereits häufig bewusst eingesetzt. Jeder Fünfte (20 Prozent) verwende die Gesichtserkennung zur Entsperrung des Smartphones, jeder Achte (12 Prozent) die Gesichtserkennung für Fotos, um Personen leichter zu finden.

Die Bürger sähen eine herausragende Bedeutung von KI für Wirtschaft und Wohlstand. So gingen zwei Drittel (66 Prozent) davon aus, dass KI die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken werde. Und drei Viertel (75 Prozent) forderten, dass Deutschland bei der Entwicklung und der Vermarktung von KI-Anwendungen eine weltweite Führungsrolle einnehmen solle.

Zugleich wünsche sich eine große Mehrheit (85 Prozent) eine sichere KI und verlange, dass KI-Systeme in Deutschland besonders gründlich geprüft und erst nach Zulassung in Geräten genutzt werden könnten. Nur eine Minderheit von 44 Prozent wolle in Deutschland bestimmte KI-Anwendungen verbieten.

Der Bitkom-Präsident: "Wir brauchen auf jeden Fall  keine neuen Gesetze für KI“.  Stattdessen plädiert er vehement für eine Weiterwentwicklung: "Vorhandene Regelungen reichen". Erforderlich seien jetzt zudem Datenverfügbarkeit und Datensouveränität statt Datensparsamkeit. Bei KI-Forschung und KI-Förderung solle die Anwendung in den Branchen in den Fokus rücken. Notwendig sei aus BITKOM-Verbandssicht eine KI-Bildungsoffensive für eine breite Debatte zu Chancen und Herausforderungen. Im Europäischen Datenprojekt GAIA-X müssten - Berg zufolge - Cloud, Datenökonomie und Künstliche Intelligenz zusammen gedacht werden. (AHK / RB SMARTE ZEITUNG)

Hinweis: Die Digitale Veranstaltung aus dem Deutschen Bundestag: "Mit Künstlicher Intelligenz jetzt Zukunft gemeinsam gestalten!" wird am 18. September 2020 ab 13 Uhr live auf www.bundestag.de gestreamt.


Futuristischer Fernseher zum neuen Jahrzehnt

Die Schönheit der Natur ist bei einer digitalen Display-Installation auf dem LG-Stand auf der CES 2020 in Las Vegas zu sehen.  Bei der energiesparenden OLED-Technologie werden selbstleuchtende Pixel einzeln an- und ausgeschaltet. So entstehen lebendige, bewegte Bilder auf besonders dünnen TV-Displays, die sich sogar rollen lassen.

"Mit einer Höhe von sechs Metern und einer Breite von 25 Metern schickt die Installation CES-Besucher auf eine atemberaubende Entdeckungsreise und zeigt die Schönheit der Natur, wie sie noch nie zuvor wiedergegeben wurde. Von der unbändigen Kraft der Ozeane bis hin zum Leuchten des Polarlichts am Nordhimmel – die ‚LG OLED Wave‘ reizt die Sinne mit Bildern und Klängen von den bemerkenswertesten Naturereignissen und Orten des Planeten. Betrachter können sogar erleben, wie es ist, unter den Wellen des Ozeans zu laufen." - Das schreibt das koreanische Technologieunternehmen in einer Pressemitteilung zu seinem Eyecatcher, der aus allen Blickrichtungen die Aufmerksamkeit auf sich zieht.


Bei der Hightech-Messe zum Jahresbeginn promotet der langjährige OLED-Flachbildschirm-Verfechter den LG SIGNATURE OLED TV R als den "einzige(n) Fernseher der Welt mit einem Bildschirm, der komplett aus dem Blickfeld verschwinden kann und sich in seinen stilvollen Aluminiumsockel zurückzieht, wenn er nicht genutzt wird".

In Aktion sehen die Besucher das Modell 65RX, wenn bei einer Vorführung namens "The Fountain" 20 rollbare OLED-TVs synchronisiert auftreten. Die hauchdünnen Displays rollen sich dabei in einer choreographierten Sequenz auf und ab.

Der futuristische Fernseher definiere "das räumliche Verhältnis zwischen einem TV und seiner Umgebung völlig neu" und sei "ein Meilenstein in der Geschichte des Fernsehens", sagt LG.


Text: Smarte Zeitung/Annegret Handel-Kempf

Quelle: LG

Bilder (3)/ photo credits: LG

Sicherheit

Schutz vor Drohnen

Ähnlich wie große Vögel und in sensiblen Umgebungen können Drohnen zum Sicherheitsrisiko im Luftraum werden. Das bedeutet, schnell reagieren und gegebenenfalls abwehren im Umfeld von Unternehmen, Regierungsgebäuden, Flughäfen, Energieerzeugern und anderen kritischen Infrastrukturen. Doch erst müssen die pilotenlosen Flugobjekte zuverlässig und früh erkannt werden. Auch dort, wo viel gefunkt und gesendet wird und kein Platz für große Anlagen ist, etwa in Städten. Der Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone hat Mitte Januar 2020 angekündigt, im März einen neuen, unaufwändigen Funkfrequenz-Sensor mit extra großer Reichweite zum Schutz vor Drohnen auf den Markt zu bringen.

Der RF-160 wird nach Angaben des Herstellers aus Kassel an einen Mast montiert und braucht nur eine Stromversorgung. Ein Vor-Ort-Server ist nicht erforderlich. Der Sensor soll sich automatisch über LTE mit der Dedrone Cloud verbinden und beginnt sofort mit der Drohnenerkennung. Der RF-160 ist darauf ausgelegt, Drohnen anhand von Radiosignalen in einer Entfernung von bis zu fünf Kilometern zu erkennen. Dadurch soll er sich für eine erste Risikoanalyse eignen und  die Grundlage für ein effektives Drohnenabwehrsystem bilden.

Schnell auf einen Mast montiert, damit er gefährliche Drohnen frühzeitig erkennt: Der neue Funkfrequenz-Sensor RF-160 von Dedrone. - Photo-Credits: Dedrone.

„Ein wirksamer Schutz vor unerwünschten Drohnen beginnt mit deren Erkennung. Der RF-160 ist wie kein anderer Sensor bisher in der Lage, Drohnen anhand von Radiosignalen in großer Entfernung zu detektieren. Sicherheitsverantwortliche erhalten frühzeitige Warnungen und einen fundierten Überblick über Drohnenaktivitäten in ihrem Luftraum, ohne ein komplexes System anschaffen und installieren zu müssen“, erklärt Dedrone-Geschäftsführer Jörg Lamprecht. Der RF-160 wurde dem Unternehmen zufolge für den Einsatz in Städten und anderen Gebieten mit erhöhter Radiofrequenz-Aktivität aufgrund von Funkkommunikation, Fernsehern, Mobiltelefonen, GPS etc. optimiert. Zusätzlich sei die Antennenkonfiguration weiterentwickelt worden, sodass Drohnen, die Frequenzen außerhalb der üblichen 2,4- und 5,8-GHz-Bänder nutzen, noch zuverlässiger erkannt werden.
Textredaktion: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf (Quelle: Dedrone)

Foto: Dedrone


Tennis

Kein WTA-Cup mehr in Nürnberg

Aus für ein weiteres Traditionsturnier im einstigen Tennisland Deutschland: Die Lizenz für den Nürnberger WTA-Cup der Tennis-Damen wurde verkauft.
„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und alles versucht, das Turnier in Nürnberg zu halten. Es ist uns nicht gelungen, die Veranstaltung, nach dem Rückzug unseres Hauptsponsors auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen, die diesem Turnier eine Perspektive für die Zukunft gegeben hätte. Wir möchten uns bei allen Partnern und Fans für die große Unterstützung in den vergangenen sieben Jahren bedanken“, ließ Turnierdirektorin Sandra Reichel twittern.

Trostpflaster für die Fans von Julia Görges, Angie Kerber, Laura Siegemund und Co.: In Berlin und Bad Homburg starten in diesem Jahr neue Turniere der Profitour WTA.

Text: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf


Australian Open - "Struffi" startet gegen den Titelverteidiger

Gut, dass sich Jan-Lennard Struff, mit 29 Jahren nicht mehr so leicht bange machen lässt: Zum Auftakt der Australian Open, des ersten Grand Slams des Jahres  (ab 20. Januar 2020), muss der Warsteiner, aktuell Nummer zwei im Deutschen Tennisbund (DTB), gegen den Titelverteidiger Novak Djokovic ran. Gegen den Serben gibt es nicht viele Mittel, zu gewinnen. Doch "Struffi" kennt die Wichtigsten: Geduld und Konstanz. Beides hat der junge Papa gerade erst beim ATP Cup zum Jahresbeginn bewiesen, wo er der beste deutsche Spieler war. Grand Slams, die renommiertesten Tennisturniere der Welt, flösen dem sympathischen Riesen nicht zu viel Respekt ein. Im Gegenteil, die Nummer 35 der Weltrangliste kämpft und kämpft. Bei den French Open 2019 traf Struff im Achtelfinale auf Djokovic (ATP-Rang 2) - und unterlag. Doch jetzt weiß er, wie er seinen Gegner mit intelligenten Spielvarianten am Turnieranfang in Melbourne vielleicht doch besiegen kann....

Text: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf

Photo Credits: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf                              

 



 

Dimensionen der Digitalisierung       

 

Welche Chancen bietet die Digitalisierung, wenn Angst vor Epidemien wie Corona uns im Alltag einschränkt? Wie können Menschen in Kontakt bleiben, arbeiten, lernen, positiv gestimmt weiterleben?

(Foto: Annegret Handel-Kempf, RB Smarte Zeitung)

Was macht die Digitalisierung aus uns, wo liegen die Chancen, wo die Risiken, für Sie, für Dich, für Ihr Unternehmen, für Ihre Existenz, Ihre Selbstbestimmung und Ihr (Privat-)Leben?
Wie wird das Internet der Dinge in Gesellschaft und Wirtschaft umgesetzt, wie werden vertrauliche Daten gesichert und geschützt?
Wie kann Automatisierung so gesteuert werden, dass menschenwürdiges Leben und Arbeiten für alle möglich sind?
Wie lassen sich neue Jobs durch mehr und kontinuierliche Bildung für alle schaffen, wenn die Automatisierung einen Teil der (unangenehmen) Arbeiten übernimmt?

Ist es an der Zeit, alle Arbeiten in der Gesellschaft und für die Gesellschaft zu bezahlen?
Wie können Energiewende und Elektromobilität umgesetzt werden? Welche Fragen werfen autonom fahrende Autos auf?
Wieso motiviert Sport, wo wird er zu riskant?
Wie bietet die Digitalisierung die Chance auf mehr Bewegung während des Arbeitsalltags, auf mehr Lebensgenuss, auf ein gesünderes und längeres Leben? - 

Hochaktuelle Themen, die ich in meinen Artikeln kompetent und passend zu Ihrem Medium aufbereite.

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